Daniel Höhr,
Klavier

 Johannes Brahms: Drei Intermezzi Op. 117 

Meine Aufnahme der Drei Intermezzi Op. 117 von Johannes Brahms ist am 10. April auf dem Label Serioso als digitales Release auf Spotify, Apple Music, Amazon und vielen anderen Plattformen weltweit erschienen. Die Einspielung entstand Anfang Januar in den Hansahaus Studios in Bonn-Beuel und wurden von den dreifachen Grammy-Gewinner Klaus Genuit betreut. 

Beat Köck schreibt auf seinem Blog Pianobeat:

Und das ist die Schwierigkeit an diesem Zyklus: Die Stimmung, die Brahms in diesen Stücken verkörpert, muss komplett verinnerlicht sein, damit sie nicht wie eine komische Rhapsodie, sondern wie stimmige Charakterstücke klingen. Genau das schafft Daniel Höhr in seiner Einspielung wirklich hervorragend. Es ist gut erkennbar, dass sich Daniel Höhr jahrelang und immer wieder mit Johannes Brahms und eben diesen Intermezzi beschäftigt hat. Durch fein nuanciertes Spiel und ein genau richtiges Maß an Rubato an den passenden Stellen lässt Daniel Höhr die dunkle Seelenwelt von Johannes Brahms lebendig werden.

Im Vergleich zu berühmten Einspielungen wie zum Beispiel von Glenn Gould oder Wilhelm Kempff wählt Daniel Höhr häufig ein etwas langsameres Tempo, was aber keineswegs störend, sondern etwas eindringlicher wirkt. Vor seinen berühmten Pianisten-Kollegen muss sich Daniel Höhr keineswegs verstecken.